Grabdenkmäler
- Erzbischof Siegfried III. von Eppstein
- Erzbischof Peter von Aspelt
- Erzbischof Matthias von Buchegg
- Erzbischof Bonifatius
- Erzbischof Konrad II. von Weinsberg
- Erzbischof Konrad III. von Daun
- Domdekan Bernhard von Breidenbach
- Erzbischof Uriel von Gemmingen
- Erzbischof Albrecht von Brandenburg
- Oberst Karl Adam Reichsgraf von Lamberg
- Domprobst Heinrich Ferdinand von der Leyen
Hinweise
Literaturtipps
- Bratner, Luzie: Die erzbischöflichen Grabdenkmäler des 17. und 18. Jahrhunderts im Mainzer Dom, Mainz 2005.
- Kessel, Verena: Memorialfunktionen Mainzer Erzbischofsgräber von 1249-1434, in: Kunst in Hessen und am Mittelrhein (1994), S. 13-39.
- Kniffler, Gisela: Die Grabdenkmäler der Mainzer Erzbischöfe vom 13. bis zum frühen 16. Jahrhundert. Untersuchungen zur Geschichte, zur Plastik und zur Ornamentik. Köln/Wien 1978. (Dissertationen zur Kunstgeschichte 7).
Die Grabdenkmäler
Der Mainzer Dom besitzt eine umfassende Sammlung von Grabdenkmälern unterschiedlicher Typen. Sie wurden zum Gedenken an Erzbischöfe, Mitglieder des Domkapitels, oder hochgestellte Laien aufgestellt. Die Bandbreite der Denkmäler reicht von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis ins 19. Jahrhundert. Bis zum Ende des 14. Jahrhunderts waren noch so genannte Tumbagräber üblich – eine Grabplatte mit Inschrift und Darstellung des Verstorbenen lag waagerecht auf einem verschlossenen Unterbau oder sie ruhte auf Säulen. So waren viele Grabdenkmäler, die heute im Dom aufgehängt sind, ursprünglich einmal liegende Grabplatten. Das Grabdenkmal Erzbischofs Konrad II. von Weinsberg (gestorben 1396) war das Erste im Mainzer Dom, das von vorneherein zur Aufhängung angefertigt wurde. Es begründet damit die Reihe von Epitaphen (stehende Grabdenkmäler) im Mainzer Dom, die sich im Laufe der Zeit gemäß der Epochen stilistisch weiter entwickelten.
Werkstoffe
Die Materialien für die Grabmäler stehen in Abhängigkeit zum Charakter der jeweiligen Epoche und Stillage. So bevorzugte man in der Gotik (1235-1520) roten und grauen Sandstein, aber auch Eifeltuff fand Verwendung. Außerdem waren die mittelalterlichen Denkmäler farbig bemalt. Seit der Renaissance hielten kostbare Steinsorten wie Alabaster und Marmor Einzug in die Werkstätten der Bildhauer.
Nachweise
Verfasser: Rebecca Mellone
Literatur:
- Arens, Fritz: Der Dom zu Mainz. Darmstadt 3. Auflage 2007.
- Nichtweiß, Barbara (Hrsg.): Lebendiger Dom. St. Martin zu Mainz in Geschichte und Gegenwart. Mainz 1998.