Nach dem Brand von 1081 hat man bereits unter Kaiser Heinrich IV. begonnen, den Dom neu zu gestalten. Im Zuge dessen kam es um 1100 zur Errichtung des Ostbaus. Als Baumaterial verwendete man Quader und Bruchstein aus rotem Sandstein. Beim Ostbau lassen sich sehr gut die wesentlichen Bauformen der Romanik erkennen. Typisch dafür ist z. B. die Gruppierung von Türmen, die Gliederung der Bauteile durch rundbogige Wandnischen, Blendarkaden und das Einfügen von Zwerggalerien. Charakteristisch sind auch die Rundbogen-Friese, die sich z. B. am oberen Abschluss der Treppentürme oder am Giebel über der Apsis finden lassen.