Bauphasen

Wichtiger Hinweis

Die 3D-Visualisierung wird derzeit überarbeitet und an die aktuellen technischen Anforderungen angepasst. In der Übergangszeit sehen Sie auf den Detailseiten die 2D-Darstellungen der Modelle.

Der Mainzer Dom um 1009

Rekonstruktionsversuch um 1009 (Ansicht von Süd-West)

Im Hintergrund, also östlich, befand sich möglicherweise sich die Empfangsanlage mit neuer Marienkirche (späteres Liebfrauenstift) und einem atriumähnlichen Innenhof. Daran könnte sich der dreischiffige Dom angeschlossen haben. In diesem Rekonstruktionsversuch besteht der Westbau der Basilika aus einem Querhaus mit Turm. Dahinter erstreckt sich der Chor mit Apsis. Westlich des Domes befindet sich die Kirche St. Johannis, die möglicherweise durch einen Paradiesgang mit dem Dom verbunden war. Die Johanniskirche war vor dem Neubau des Willigis-Domes noch der Hl. Jungfrau Maria geweiht und hatte womöglich zu einer Kathedrahlgruppe gehört.[Bild: IGL Mainz & i3mainz]

Rekonstruktionsversuch des Mainzer Domes um 1009 (Ansicht von Nord-West)

Ein zweiter Rekonstruktionsversuch stellt den Westbau des Willigis-Domes so dar: Das Querhaus besaß demnach keinen Turm und die Apsis schloss mittig direkt an das Querhaus an, ohne dass ein Chor dazwischen lag. Damit wäre der Mainzer Westbau mit dem der ehemaligen Peterskirche in Rom vergleichbar gewesen.[Bild: IGL Mainz und i3mainz]

Urhebernachweis

Das 3D-Modell des Mainzer Doms orientiert sich am entsprechenden Modell im Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum Mainz, das freundlicherweise vom Museum zum Einscannen zur Verfügung gestellt wurde. Digitalisierung und Programmierung wurden vom i3mainz - Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik an der Fachhochschule Mainz vorgenommen. Das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz implementierte und kommentierte das Modell im Webauftritt.